Technik und Innovationen

Bei Michel Bau haben Innovationen Tradition. Denn schon immer wird auf fortschrittliche Technologie und moderne Arbeitsprozesse gesetzt, wovon Michel Bau selbst und natürlich vor allem auch die Kunden profitieren.

VisionLink: Technik gegen Leerlauf

Den Leerlauf seiner Maschinen – mal ganz wörtlich genommen – kann sich heutzutage kein Unternehmen leisten. Michel Bau setzt deshalb auf VisionLink. Das bedeutet: weniger Energieverbrauch und Betriebsstunden sowie reduzierte Service- und Reparaturkosten durch Schulung und Sensibilisierung der Mitarbeiter auf Basis der ausgewerteten Telemetriedaten. Gleichzeitig erhöht sich, als positiver Nebeneffekt, der Wiederverkaufswert der Baumaschine.

Aktuell arbeiten bei Michel Bau 20 Baumaschinen mit VisionLink – GPS-Position, Start-/Stopp-Zeiten, Kraftstoffverbrauch, Betriebsstunden, Kraftstofffüllstand, Fehlercodes und vieles mehr werden kontinuierlich erfasst und ausgewertet. Michel Bau wird sukzessive die gesamte Baumaschinen-Flotte mit VisionLink ausrüsten.
Das Ziel sind Leerlaufwerte von unter 10 % je Maschine sowie die entsprechenden Einsparungen beim Treibstoffverbrauch, der mittlerweile über 1,2 Mio. Liter Diesel pro Jahr ausmacht. Darüber freut sich nicht nur der Buchhalter, sondern vor allem auch die Umwelt.

Es geht schnell voran. In nächster Zukunft werden sämtliche Baumaschinen von Michel Bau mit der Innovation VisionLink ausgerüstet sein.

123 erfasst! Die mobile Projektdokumentation

Vom papierlosen Büro spricht man ja schon lange, aber die papierlose Projektkoordination ist top-innovativ. Und bei Michel Bau im Einsatz. Handschriftliche Zeiterfassung (auch von Subunternehmern), Abgabe der Stundenzettel im Büro, Herunterladen von Bildern mit der Digitalkamera – das ist Vergangenheit. Denn via Smartphone wird jetzt alles digital erledigt. Die Daten werden einfach an die Firma übermittelt, ausgewertet und gespeichert.

Die Vorteile von „123 erfasst!“ sind vielfältig. Für die Bauleiter: volle Transparenz über Projektfortschritte ohne zeitraubende Baustellenbesuche sowie wochenaktuelle Verbuchung von Personal- und LKW-Kosten. Und die kaufmännische Abteilung freut sich u. a. über eine automatische digitale Dokumentation und die tagesaktuelle Einsicht in Personalzeiten. Alles wird schneller und effizienter – „123erfasst!“

Unikat: Spezialbagger von Michel Bau

Außergewöhnliche Aufgaben erfordern entsprechenden Maßnahmen. In Lahr hat Michel Bau dies vorbildlich mit der Konstruktion eines Spezialbaggers gelöst. Wegen der speziellen Bausituation hatte ein herkömmlicher Bagger keine Chance, in 7,5 m Tiefe zu arbeiten. Denn die befestigten Spundwände machten das senkrechte Einfahren der Schaufel notwendig. Dazu wurde nach Vorgaben von Michel Bau ein CAT 336E für diese Aufgabe umgerüstet. Zudem wurde der Baggerunterwagen modifiziert; damit er beim Arbeiten in der Tiefe mehr Standfestigkeit aufweist, kann er von der üblichen Transportbreite von 2,99 m hydraulisch auf 4 m verbreitert werden.

Das Prinzip ist klar zu erkennen: Durch die spezielle Konstruktion kann die Baggerschaufel auch in sehr tiefe befestigte Baugruben eingebracht werden.

Der individuell für diese heikle Sanierungsaufgabe konstruierte und gefertigte CAT 336E Bagger mit Spezialausrüstung ist in der Lage, selbst bei einer befestigten Baugrube zuverlässig und im Dauerbetrieb in 7,5 m Tiefe zu arbeiten.

Tiltrotator für mehr Freiheit und Flexibilität beim Baggern

Wenn es beim Baggern schwierig wird, weil zum Beispiel bei Grabenböschungen nur von einer Seite aus gearbeitet werden kann, ist der Tiltrotator in seinem Element. Denn aufgrund der immensen  Bewegungsfreiheit im „Handgelenk“ am Ende des Baggerarms lässt es sich mit höchster Präzision baggern – und zwar ohne andauernde Positionswechsel des Baggers.

Alles dreht sich um den Tiltrotator. Bei Böschungsarbeiten von Michel Bau in Großwallstadt bewährt sich diese innovative Technologie im Einsatz.

OilQuick: Anbauteilewechsel in Formel-1-Tempo

Musste der Baggerführer früher aussteigen und beim Wechsel der Anbauteile noch selbst Hand anlegen, geht das jetzt (fast) von alleine. Gerade wenn am und im Wasser gebaggert wird, ist das von Vorteil. OilQuick ist ein vollautomatisches Schnellwechselsystem mit integrierter Schlauchkupplungsfunktion für Bagger, Raupen und Radlader. Das Geniale an dieser Technologie ist, dass der Gerätewechsel auch für hydraulische Anbaugeräte per Knopfdruck vom Fahrerhaus aus möglich ist. Ein Wechsel in gerade einmal 10–15 Sekunden! Das ist rekordverdächtig – in punkto Schnelligkeit und Wirtschaftlichkeit. Bei Michel Bau sind inzwischen 15 Bagger mit OilQuick ausgerüstet.

Der Wechsel von Anbauteilen mit OilQuick ist fast so schnell wie ein Formel-1-Boxenstopp, in wenigen Sekunden ist alles erledigt und die Arbeit kann fortgesetzt werden.