Sanierung Kaiabschnitt K10 im Zollhafen Mainz

Bei diesem Projekt ist Michel Bau auf mehreren Abschnitten u. a. für die Ufersicherung verantwortlich. Das Arbeiten unter erschwerten Bedingungen ist nicht ganz ungefährlich. Denn weil hier noch Sprengstoff aus dem Zweiten Weltkrieg vermutet wird, ist immer ein professioneller Feuerwerker – der offizielle Begriff ist Kampfmittelüberwachung – anwesend. Bis jetzt lief jedoch alles bestens, der Projektablauf ist reibungslos.

Michel Bau hat unter anderem drei alte Kräne versetzt, den Erdaushub und die Erdentsorgung übernommen. Zudem wurden alte Wasserbausteine abgetragen, welche nach der Instandsetzung des 450 m langen Kaiabschnitts wieder eingebaut wurden. Durchschnittlich waren sieben Mitarbeiter von Michel Bau täglich mit den Sanierungsmaßnahmen beschäftigt.

Daten und Fakten

  • Begleitung von Kampfmittelüberwachung
  • Kranversetzung 3 „Alte Kräne"
  • 2.000 m³ Erdaushub und Entsorgung
  •    450 m  Einstellen von neuer Spundwand
  •    800 m³ Wasserbausteine einbauen und verklammern
  • 1.750 m³ Einbau Beton
  •    300 m² Rückbau und Wiedereinbau von Böschungspflaster
  •    110 m³ Setzen von Gabionen unter Wasser
  •    450 m  Stahlkopfplatte 2.400 x 800 x 12 liefern und einbauen
  • 1.500 t  Wasserbausteine liefern und einbauen

Bauherr:
Zollhafen Mainz GmbH & Co. KG
Rheinallee 41
55118 Mainz
Herr Motzko-Lisy
Tel: 06131/127-155

Planung/Bauleitung
ITUS GmbH & Co. KG
Robert-Koch-Str. 9
64331 Weiterstadt
Herr Dipl.-Ing. Lenz Mattersberger
Tel: 06151/27367-14

Zeitraum:
Mai 2017 - Dezember 2017

Auftragswert:
1.320.000,00 € netto

Projektleitung Michel Bau:   
Andreas Grein

Polier
Willi Dering

Echtes Unikat mit Sondermaßen. Aufgrund der speziellen Baustellensituation kam in Mainz vor allem der Bagger CAT 324 mit verlängertem Arm zum Einsatz. Diese Spezialanfertigung mit Verlängerung des Arms zur Erweiterung des Baggerarbeitsbereichs gibt es nur bei Michel Bau.

Michel Bau trägt dazu bei, dass in Mainz eine urbane Mischung aus individuellen Stadthäusern, Eigentumswohnungen und modernen Büroimmobilien entsteht.

Aufwendig – und mit viel Handarbeit verbunden – war das Einbauen der Wasserbausteine.