Nahwärmeversorgung Miltenberg-Nord, Tief- und Leitungsbau

In diesem ökologisch sinnvollen Pilotprojekt soll mit der industriellen Abwärme, die bei der Fa. Fripa bei der Papiertrocknung entsteht, die Liegenschaften des Landkreises JBG, SSM, RSM und DTM beheizt werden.
Die Planungen gehen davon aus, dass die Abwärme der Fripa für den gesamten Heizbedarf der o.g. Liegenschaften des Landkreises ausreichend ist und keine Wärme zugefahren werden muss. Um punktuelle Spitzenlasten im Nahwärmenetz ohne Inbetriebnahme der redundanten Kesselanlage abfangen zu können, werden im JBG Pufferspeicher installiert.

Ausfälle oder Wartungsarbeiten können dazu führen, dass die Wärmelieferung durch Fa. Fripa ausfällt. Um die Wärmeversorgung der Liegenschaften trotzdem sicherzustellen, wird im JBG eine redundante Kesselanlage installiert, die dann alle Liegenschaften mit Wärme versorgen kann. Die Bestandskesselanlagen in den Liegenschaften RSM und SSM werden stillgelegt und zurückgebaut.

Die Übertragung der Wärme von Fripa ins JBG und vom JBG in die RSM/SSM/DTM erfolgt über ein neu aufzubauendes Nahwärmenetz. Die Verrohrung findet im Erdreich mit Kunststoffrohr statt. Mit der Nahwärmeverrohrung wird ein Lichtwellenleiter für die liegenschaftsübergreifende Regelung und Steuerung der Nahwärmeanlage installiert.

Daten und Fakten

  •   460 m² Freimachen des Baugeländes
  •   225 m³ Boden abtragen und wieder andecken
  •   950 m³ Leitungsgräben herstellen und wieder andecken
  •       2 Stck Schächte
  •   410 m² Asphaltarbeiten
  •   160 m² Pflasterarbeiten
  • 1.500 m  Rohrleitung verlegen, Mantelrohr DN200
  •      65 m  KG-2000 Rohr DN300

Bauherr:
Landratsamt Miltenberg
Brückenstraße 2
63897 Miltenberg
Herr Andreas Jessberger
Tel: 09371/501-597

Planung/Bauleitung
FrecoTec GmbH
Pfarrer-Johann-Str. 14
63911 Klingenberg
Tel: 0937279473475

Zeitraum:
April 2017 - August 2017

Auftragswert:
320.000,00 € netto

Projektleitung Michel Bau:   
Dipl.-Ing (FH) Heiko Spatz